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Keylab Glastechnologie

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Glasverbunde

Glasverbunde begegnen uns im täglichen Leben nicht nur in Form von Windschutzscheiben oder Sicherheitsglas; sie stecken auch in jedem Smartphone, wo z.B. Bleisilikatglas den empfindlichen Chip vor Umgebungseinflüssen schützt. Durch Glas-Polymer-Verbunde können auch Getränke- und Lebensmittelbehälter mit einer Schutzschicht versehen werden, die eine erhebliche Gewichtsreduzierung erlaubt und die Oberfläche gegen Kratzer schützt.

Innenbeschichtete Verbunde aus Glas und Glaskeramik werden für spezielle Solarkollektoren verwendet. Der Verbund schützt die innenliegende Absorberbeschichtung und Verspiegelung und bietet eine besonders gute Wärmeisolierung.
In Zukunft sollen Glasverbunde auch helfen, die Festigkeit von Fenstern zu erhöhen und das spezifische Flächengewicht zu reduzieren. Der Einsatz leistungsfähiger Polymere ermöglicht die Herstellung dünner Sandwich-Strukturen. Durch ein intelligentes Zusammenspiel der Brechungsindizes der einzelnen Komponenten lassen sich Glasverbunde hoher optischer Reinheit herstellen, ohne die Transparenz der Gläser negativ zu beeinflussen. Im Gegenteil, durch den Einsatz von Glas-Mikropartikeln als Additiv lassen sich die mechanischen Eigenschaften des Polymers sogar positiv beeinflussen. Zugleich wirken diese Partikel als thermische Barriere, sodass diese Fenster künftig zum Wärmemanagement von Räumen und Gebäuden beitragen.


Verantwortlich für die Redaktion: Daniel Leykam

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